Integration Deutschland Landesaktionsplan gegen Rassismus Ethnische Diskriminierung LAPgR Migrationsrat Berlin Brandenburg Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung – AFROTAK TV cyberNomads koordinieren den Bereich Kultur Medien im Auftrag des MRBB


Landesaktionsplan gegen Rassismus Ethnische Diskriminierung LAPgR Migrationsrat Berlin Brandenburg Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung

Landesaktionsplan gegen Rassismus Ethnische Diskriminierung LAPgR Migrationsrat Berlin Brandenburg Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung

Berlin, 04.03.2010

Aufruf zur Erstellung eines Landesaktionsplanes gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung (LAPgR)

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Für die Zivilgesellschaft organisiert der Migrationsrat Berlin Brandenburg MRBB die inhaltlichen Beiträge. Der MRBB wiederum hat mir Adetoun Kueppers-Adebisi von AFROTAK TV cyberNomads die Koordination für den Bereich Kultur / Medien übertragen.

Die Landesstelle für Gleichberechtigung –gegen Diskriminierung (LADS) erstellt im Auftrag des Senats einen Entwurf für einen Landesaktionsplan gegen Rassismus (LAPgR). Der LAPgR wird im Dialog zwischen Landesregierung, Verwaltung und Berliner zivilgesellschaftlichen Akteur/innen entstehen.

Um die Perspektive der Nichtregierungsstimmen und besonders der African Diaspora und People of Color zu bündeln, und effektiv in den Landesaktionsplan einfließen zu lassen habe ich im Anhang einen Fragenkatalog zusammengestellt. Das Ziel der Fragen ist, Diskriminierungs-, und Rassismusstrukturen zu identifizieren, damit notwendige Handlungsinstrumente zur Öffnung der Verwaltung entwickelt werden können. Fuer die Beantwortung der Fragen brauchen Sie maximal 30 Minuten.

Ich bitte alle im Kultur-,  und Medienbereich tätigen NGO´s und Institutionen mir Ihre Antwort bis zum 10.03.2010 zu senden, – spätestens jedoch bis zum 12.3.2010, damit ich die Antworten auswerten kann.

Die gesammelten Antworten werden Ihnen dann vom MRBB zusammen mit dem Input der Regierungsstelle LADS per e-Mail zugestellt und in der Tagung Ende März von uns gemeinsam diskutiert. Ihre Antworten und Empfehlungen und die Tagung werden dokumentiert und fliessen als eigener Teil und als unsere Forderungen in den Entwurf für den Aktionsplan LAPgR ein. Sie können auch dann am 25. teilnehmen, wenn Sie unsere Fragen vorab nicht beantwortet haben.

Bei Rückfragen erreichen Sie mich unter:

Frau Dipl.-Wirt.Ing. Adetoun Küppers-Adebisi
Koordination LAPgR Kultur/Medien

Mobile +49 (0) 163 – 258 38 93
www.AFROTAK.com

Berlin, 4th of Feb 2010

Participation-Call for a Berlin State Action Plan against Racism and Ethnical Discrimination (LAPgR)

Dear Ladies and Gentlemen,

The Office for Equality against Discrimination (LADS) on request of the Senate of Berlin drafts a State Action Plan against Racism and Ethnical Discrimination Berlin (LAPgR). The Action Plan LAPgR is being formed in Dialog with the triangle of the State Government, the Public Administration and the Berlin civil society actors (NGO´s.)

The Migration Counsel Berlin Brandenburg MRBB organizes the civil society (NGO). The MRBB has commissioned me Adetoun Kueppers-Adebisi of AFROTAK TV cyberNomads as coordinator for the areas culture and media. I have put together a host of questions to bundle the perspective of the non-government actors and to effectively integrate this perspective into the Action Plan. The aim of the questions is to identify structures of discrimination and racism and to make the development of appropriate counter-measures in the public administration possible. To answers these questions will take a maximum of 30 minutes of your time.

I shall ask all NGO´s and Institutions that are working in the cultural and/or media sector to send back your answers preferable until the 10th of March, and latest the 12th of March for me to evaluate.

The collection of answers together with the first draft from the LADS will be send to you via email. We will discuss your answers in a public meeting at the end of March. The results of the meeting as well as your recommendations will be documented. They comprise our demands for the public administration of the Senate of Berlin and will be integrated into the draw of the Action Plan. You are welcome to join us for the 25th with and without having answered our questions.

In case of questions you can contact me at:

Frau Dipl.-Wirt.Ing. Adetoun Küppers-Adebisi
Coordination LAPgR Culture/ Media

Mobile +49 (0) 163 – 258 38 93
www.AFROTAK.com

Please return your answers to the following questions by 10th of March 2010 to:/

Bitte senden Sie Ihre Antworten auf die folgenden Fragen bis zum 10. März 2010 an:

Frau Dipl.-Wirt.Ing. Adetoun Küppers-Adebisi
Koordination Migrationsrat Berlin Brandenburg
LAPgR Kultur/Medien
adetoun.adebisi@cyberNomads.de
www.AFROTAK.com

Persönliche Fragen/ Individual Questions

  1. Welche Bedeutung hat Kultur als Mittel zur gesellschaftlichen Integration der Afrikanischen Diaspora / People of Colour in Deutschland für Sie?

Which Power do you attribute to culture as agent of integration for the African Diaspora / people of Colour in Germany?

  1. Welche Bedeutung haben Medien als Mittel zur gesellschaftlichen Integration der Afrikanischen Diaspora / People of Colour in Deutschland für Sie?

Which Power do you attribute to media as agent of integration for the African Diaspora / people of Colour in Germany?

  1. In welchem Zusammenhang haben Sie strukturellen Rassismus gegen Menschen der Afrikanischen Diaspora / People of Colour bei sich oder Anderen Deutschland im Bereich Kultur/ Medien in Deutschland erfahren?

In which context did you experience structural racism against members of the African Diaspora / People of Colour in the areas of culture/ media in Germany?

  1. Was ist für Sie persönlich die wichtigste Verbesserung für das Selfempowernment der Afrikanischen Diaspora / People of Colour Deutschland im Bereich Kultur/ Medien in Deutschland?

What do you see as the most important improvement for the selfempowernment of the African Diaspora / people of Colour in the areas of culture/ media in Germany?

  1. Was ist für Sie persönlich die wichtigste Verbesserung im Sinne von struktureller Antirassismusarbeit / Abbau von strukltureller Diskriminierung in Deutschland im Bereich Kultur/ Medien?

What do you see as the most important improvement for structuralAnti-Racism Work / selfempowernment for the African Diaspora / people of Colour in the areas of culture/ media in Germany?

  1. Was stehen Sie persönlich zur Einführung von Quoten im Bereich Kultur/ Medien, um den Effekt von strukturellem Rassismus für Menschen der Afrikanischen Diaspora / People of Colour in Deutschland abzufedern?

What is your position on Affirmative Action to counter-balance the effect of structural racism against the African Diaspora / people of Colour in the areas of culture/ media in Germany?

Fragen zur Organisationsstruktur/ Organisational Questions

  1. Wie viele ……. People of Colour arbeiten von insgesamt wie viel Menschen  ……. in ihrem Umfeld (Institution / NGO)? (Wenn Sie die genauen Zahlen nicht wissen reicht eine Schätzung)

How many members of the African Diaspora / People of Colour in Germany ……. from the overall number of ……. do work in your Institution / NGO? (An approximation is sufficient if you don´t know exact numbers)

  1. Wie viele Menschen ……. aus der Afrikanischen Diaspora arbeiten von insgesamt wie viel Menschen  ……. in ihrem Umfeld (Institution / NGO)? (wenn Sie die genauen Zahlen nicht wissen reicht eine prozentuale Schätzung)

How many members of the African Diaspora ……. from the overall number of ……. do work in your Institution / NGO? (An approximation is sufficient if you don´t know exact numbers)

  1. Wie viele  ……. People of Colour arbeiten in Führungspositionen in ihrem Umfeld (Institution / NGO)? (wenn Sie die genauen Zahlen nicht wissen reicht eine prozentuale Schätzung)

How many People of Colour in Germany ……. from the overall number of ……. do work in leading positions in your Institution / NGO? (An approximation is sufficient if you don´t know exact numbers)

  1. Wie viele Menschen ……. der Afrikanischen Diaspora arbeiten in Führungspositionen in ihrem Umfeld (Institution / NGO)? (wenn Sie die genauen Zahlen nicht wissen reicht eine prozentuale Schätzung)

How many members of the African Diaspora / People of Colour in Germany ……. from the overall number of ……. do work in leading positions in your Institution / NGO? (An approximation is sufficient if you don´t know exact numbers)

DEFINITION Institutioneller Rassismus aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als institutioneller Rassismus (auch: struktureller Rassismus) werden Rassismen bezeichnet, die von Institutionen der Gesellschaft, von ihren Gesetzen, Normen und internen Logik ausgehen. Er kann als ein Gegensatz zum personellen Rassismus verstanden werden, der sich beispielsweise im alltäglichem Rassismus und im Rechtsextremismus in Vorurteilen oder Gewalt ausdrückt.

Institutionellen Rassismus erfahren Menschen durch Ausgrenzung, Benachteiligung oder Herabsetzung in gesellschaftlich relevanten Einrichtungen wie beispielsweise:

  • bei der politische Beteiligung (Wahlrecht, Fehlende Repräsentanz in politischen Einrichtungen)
  • im Bildungssystem
  • auf dem Arbeitsmarkt,
  • auf dem Wohnungsmarkt
  • in den Medien

Geschichte

Der Begriff wurde erstmals 1967 von Stokley Carmichael und Charles V. Hamilton in „Black Power“ verwendet, einem grundlegenden Werk der Black Power – Bewegung in den USA. Da dieser Form von Rassismus nicht unbedingt ein Rassebegriff zugrunde liegt, kann hierbei oft auch von einem Rassismus ohne Rassen gesprochen werden. Die Psychologin Ute Osterkamp stellt fest, „dass rassistische Denk- und Handlungsweisen nicht Sache der persönlichen Einstellungen von Individuen, sondern in der Organisation des gesellschaftlichen Miteinanders verortet sind, welche die Angehörigen der eigenen Gruppe systematisch gegenüber den Nicht-Dazugehörigen privilegieren.“

Studien

In ihrer Untersuchung über institutionelle Diskriminierung haben Mechthild Gomolla und Frank-Olaf Radtke festgestellt, dass schlechtere Deutschkenntnisse von Migrantenkindern in Deutschland häufiger dazu führen, dass diese unangemessen in Sonderschulen eingewiesen werden, eine Schulform die in der Regel schlechtere Voraussetzungen für das spätere Leben schafft. Auch bei der Schullaufbahnempfehlung (also die Grundlage für den Übergang in die Sekundarschule) werden sie aufgrund der institutionellen Logik tendenziell schlechter gestellt.

Intersektionelle Unterschiede

Laut Cátia Candeias zeigten sich Unterschiede, wenn die Überschneidungen (Fachbegriff: Intersektionen) von Rassismus und Geschlecht betrachte. Männer erführen eher eine Institutionalisierte Diskriminierung, Frauen eher eine interpersonelle Diskriminierung.[1]

Institutioneller Rassismus in der BRD

2009 besuchte der Sonderberichterstatter zu Rassismus der United Nations Githu Muigai Deutschland und bemängelte bei Politik und Gesellschaft Defizite im Kampf gegen den Alltagsrassismus. So werde in Deutschland immer noch Rassismus mit Rechtsextremismus gleichgesetzt und damit nicht ausreichend wahrgenommen. Hier seien ähnliche Mängel wirksam wie beim institutioneller Rassismus in Deutschland: „Polizei, Behörden und Gerichte müssen noch einiges tun“.[2] Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete der UN-Sonderberichterstatter die Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Das Gesetz sei jedoch noch reformbedürftig.[2] Muigai kritisierte auch die notwendige bessere personelle Ausstattung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.[2] Kritisiert wurde auch die geringe Präsenz von People of Colour im öffentlichen Leben der Republik und ihre geringe politische Teilhabe.[2] Ein ausführlicher Bericht soll 2010 vorgestellt werden. Mit Muigai besuchte nach 14 Jahren zum ersten Mal wieder ein UN-Sonderberichterstatters zu Rassismus die BRD.[2]

DEFINITION Kultur aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

(zu Lateinisch cultura, „Bearbeitung“, „Pflege“, „Ackerbau“, von colere, „wohnen“, „pflegen“, „den Acker bestellen“) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik, der Bildenden Kunst, aber auch geistiger Gebilde wie etwa im Recht, in der Moral, der Religion, der Wirtschaft und der Wissenschaft.

Der Begriff der Kultur ist im Laufe der Geschichte immer wieder von unterschiedlichsten Seiten einer Bestimmung unterzogen worden.[1] Je nachdem drückt sich in ihm das jeweils lebendige Selbstverständnis und der Zeitgeist einer Epoche aus, der Herrschaftsstatus oder -anspruch bestimmter Klassen oder auch wissenschaftliche und philosophisch-anthropologische Anschauungen. Die Bandbreite seiner Bedeutung ist dementsprechend groß: Sie reicht von einer rein beschreibenden (deskriptiven) Verwendung („Die Kultur jener Zeit.“) hin zu vorschreibenden (normativen), wenn bei letzterem mit dem Begriff der Kultur zu erfüllende Ansprüche verbunden werden.

Der Begriff kann sich auf eine enge Gruppe von Menschen beziehen, denen allein Kultur zugesprochen wird, oder er bezeichnet das, was allen Menschen als Menschen zukommt, insofern es sie beispielsweise vom Tier unterscheidet. Während die engere Bestimmung des Begriffs meist mit einem Gebrauch im Singular („die Kultur“) verbunden ist, kann ein weiter gefasster Begriff auch von „den Kulturen“ im Plural sprechen.

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