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Lokua Kanza

lebte seit 1964 in Kinshasa, wo er im Kirchenchor sang. Nach dem Tod seines Vaters konnte er nur begrenzt die Schule besuchen, da er zum Lebensunterhalt beitragen musste. Als Musiker arbeitete er mit Ray Lema zusammen, der veranlasste, dass er das Konservatorium besuchte. Dann war er bei Abeti Masekini und in regionalen Orchestern im Kongo, in Gabun und an der Elfenbeinküste als Gitarrist tätig. Seit 1984 lebt er in Frankreich, wo er zunächst ein Jahr bei Pierre Cullaz studierte und weiter mit Lema zusammenarbeitete (Album Bwana Zoulou Gang). Auch arrangierte er für Papa Wemba und nahm mit Geoffrey Oryema und mit Sixun auf. 1991 spielte er in der Makossa Soul Gang von Manu Dibango. Dann legte er eigene Alben vor und ging international erfolgreichen auf Tournee; bereits das erste wurde mit dem African Music Award ausgezeichnet. 1994 holte Youssou N’Dour den Sänger zu den Aufnahmen für sein Album Womat. Auch tourte er mit Peter Maffay und ist auf dessen Album Begegnungen zu hören. Weiterhin schrieb er Stücke für Miriam Makeba und Nana Mouskouri und produzierte das zweite Album von Sara Tavares.

Gilberto Gil

Seine frühe Kindheit verbrachte Gil im Inneren Brasiliens, wo sein Vater genug Geld hatte, sich eines der wenigen Radios im Dorf zu leisten. Dort kam er auch in Berührung mit den damals populären Musikformen, besonders den Akkordeonspielern und Troubadouren. Von seiner Mutter bekam er dann auch ein Akkordeon geschenkt, um es spielen zu lernen.

In seiner Jugend kam Bossa Nova in Mode und Gil lernte auch Gitarre spielen. In den 60ern wurde er dann mit seinem Altersgenossen Caetano Veloso Protagonist der Tropicalismo-Bewegung, welche radikal innovativ Bossa Nova mit internationaler Rock und Popmusik verband und die Zustände im damaligen Brasilien scharf kritisierte.

Die Militärdiktatur unterdrückte die Bewegung und Gilberto Gil wie Caetano Veloso mussten das Land verlassen. Gil verbrachte zwei Jahre in London.

1972, nach seiner Rückkehr nach Brasilien, nahm er eine Trilogie von Alben auf, in denen er zu den Wurzeln brasilianischer Musik zurückkehrte und sie mit Pop mischte. Die drei Alben sind Expresso 2222, das 1975 zusammen mit Jorge Ben aufgenommene Gil Jorge und das mit den bahianischen Musikerkollegen Caetano Veloso, Gal Costa und Maria Bethânia gestaltete Os Doces Bárbaros (Die süßen Barbaren).

Es folgte seine so genannte konzeptuelle Trilogie: Refazenda, das die Musik des ländlichen Raumes Brasiliens erforscht; Refavela, welches die afrikanische Seite Brasiliens aufzeigt und auf die Wurzeln aus Nigeria, Bahia und Rio zurückgeht; sowie Realce, das Disko- und Popmusik integriert.

In den frühen 1990ern kamen Parabolicamará, ein Konzert für 80.000 Zuseher an der Copacabana, und Tropicália 2, zum 25. Jubiläum der Tropicalismo-Bewegung, heraus. Das Album Quanta Gente Veio Ver, die Live-Version von Quanta, wurde mit dem Grammy für die beste Weltmusik geehrt.

Insgesamt gewann Gil 11 goldene Schallplatten und fünf Platin-Schallplatten; insgesamt hat er bisher mehr als vier Millionen Tonträger verkauft. Daneben hat er mit vielen brasilianischen und internationalen Künstlern zusammengearbeitet, darunter João Gilberto, Stevie Wonder oder Jimmy Cliff.

Sein Album Kaya N’Gan Daya wurde in Jamaika aufgenommen und vermischt brasilianische Musik mit Reggae. Es ist eine Hommage an Bob Marley, einem seiner großen Idole.

2005 erhielt Gilberto Gil den Polar Music Prize, der als inoffizieller Nobelpreis für Musik angesehen wird.

Parallel zu seiner künstlerischen Laufbahn ist Gilberto Gil auch bereits seit langer Zeit politisch engagiert. Im Jahr 1987 wurde er zum Kulturbeauftragten der Stadt Salvador ernannt und kämpfte für die Erhaltung des historischen Erbes der Stadt. In dieser Funktion gründete er auch die Onda Azul (Blaue Welle), deren Ziel es ist, eine lebenswerte Umwelt zu erhalten und Umweltbewusstsein zu fördern. Vom 1. Januar 2003 bis zum Juli 2008 war Gilberto Gil Kulturminister in der Regierung von Lula da Silva. Gil förderte in dieser Funktion unter anderem open Source-Projekte. In seinen letzten Jahren als Berufspolitiker geriet seine Amtsführung zunehmend in die Kritik, es wurde ihm unter anderem ein zu nachlässiges Verhältnis zu Geschäftsfreunden oder Mafia-Bossen vorgeworfen.

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