Rassismus – Bündnis gegen Rassismus Berlin Aliance against Racism DEMO DOKU Neo Nazi Terror Morde Afrika Deutschland Media


Bündnis gegen Rassismus Nazi Terror Morde Alliance against Racism AFROTAK TV cyberNomads DEMONSTRATION DOKUMENTATION Afrika Archiv Diaspora Deutschland Berlin 02

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Rassismus Bündnis gegen Rassismus Berlin Neo Nazi Terror Morde Bündnis gegen Rassismus Alliance against Racism Afrika DeutschlandMedia
DEMONSTRATION DOCU by AFROTAK TV cyberNomads

ENGLISH
AFROTAK TV cyberNomads support the broad Berlin Alliance against Racism. Even though the Migration Counsil Berlin as organizers have been criticized themselves for structural exclusion against Black Germans and members of the African Diaspora in Germany.
Sadly the Organizers forgot to welcome the African Diaspora supporting them at the day of the demonstration. Racism, Slavery and Genocide are inseperably connected. Neo-Nazi extremist murders on white People of Colour are condemmed as well as murders on the African Diaspora in Germany. No matter weather they are of german nationality or living in Germany with a nationality from somewhere else – we are all humans.
GERMAN
Obwohl auch im Migrationsrat Berlin Formen von struktureller Ausgrenzung gegen Schwarze Deutsche und Mitglieder der Afrikanischen Diaspora kritisiert wurden unterstützten AFROTAK TV cyberNomads natürlich die Breite Allianz gegen Rassismus.
Leider wurde selbst in der Begrüssung der Demo-Teilnehmerininnen die Afrikanische Diaspora nicht benannt. Rassismus, Sklaverei und Völkermord sind untrennbar miteinander verbunden. Rechtsextreme Morde an weissen People of Color sind genauso zu verurteilen, wie die rassistichen Morde an den Mitgliedern der afrikanischen Diaspora in Deutschland. Ob mit oder ohne deutschen Pass.

PRESSE ERKLÄRUNG DES BÜNDNISSES GEGEN RASSIMUS
Berlin, 08.12.2011: Das am 29.11.2011 im Gedenken an die Opfer der rassistischen Serienmorde von Migrant_innenselbstorganisationen und zahlreichen anderen Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen ins Leben gerufene Bündnis gegen Rassismus ruft zur Demonstration für Solidarität mit den Opfern und gegen Rassismus auf.

„Rassismus hat nicht erst mit den Morden der NSU begonnen, seine Wurzeln sind tief in den Köpfen verankert. Der institutionelle Rassismus herrscht in den Fluren der Verwaltungen, der alltägliche Rassismus drückt sich in Sprache und Denkstrukturen aus“, erklärt das Bündnis gegen Rassismus und betont: „Rassismus ist kein Problem einer kleinen Randgruppe, das unter dem Konstrukt des „Extremismus“ von der Mitte an den Rand der Gesellschaft verschobenen werden kann. Vielmehr dient die alleinige Fokussierung auf Neonazigruppen und das NPD-Verbot als ein Ablenkungsmanöver, mit dem das gesamtgesellschaftliche Problem des Rassismus und die eigene Verantwortlichkeit erneut verschleiert werden. Nicht nur die Politiker_innen haben versagt, sondern der Staat und sein ganzer Apparat.

Wir fordern endlich eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über Rassismus und soziale Ausgrenzung, über Ursachen und Verursacher_innen in  Weißen Machtstrukturen!

Die Mordserie der NSU ist ein schreckliches Symptom einer an Rassismus krankenden Gesellschaft. Ca. 183 Menschen wurden durch Neonazis und Rassisten seit 1990 ermordet, zahlreiche Brandanschläge, Attentate und Übergriffe lassen sich bis zur Entstehung der BRD zurückverfolgen. Die Dunkelziffer der Betroffenen bzw. nicht aufgeklärten oder fälschlicher Weise als unpolitisch eingestuften Straftaten dürfte noch weit darüber liegen.

Das Bündnis gegen Rassismus betont mit Nachdruck: „Die Mitte der Gesellschaft, die Politik, die Sicherheitsbehörden, Medien und Wissenschaft sind für die Aufrechterhaltung und den Ausbau institutionellen Rassismus mitverantwortlich. Wir fordern von ihnen ein konsequentes Vorgehen gegen Rassismus und Solidarität mit den Opfern.“

Die Ethnisierung sozialer Probleme, besonders sichtbar in der „Integrationsdebatte“, hat die Kriminalisierung und Entrechtung  von Migrant_innen und People of Color zur Folge. Gegen diesen Rassismus, der sich in Begrifflichkeiten wie „Döner-Morde“ oder Sonderkommission „Bosporus“ widerspiegelt, wollen wir uns zur Wehr setzen. Es besteht Handlungsbedarf!

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