Black Berlinale Directory Black and AFRICAN fILMS bLACK hISTORY mONTH sPECIAL 2013 AFROTAK TV cyberNomads


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Looking for the African and Black Contributions at Berlinale and those as well on Africa? Well her´s your DIRECTORY.
Check out When and Where they are Playing …

Black-Berlinale-A-batalha-de-Tabatô-The-Battle-of-Tabatô-2013-Master-S

A batalha de Tabatô (The Battle of Tabatô)

Regisseur: João Viana
Guinea-Bissau, Portugal 2013
Sprache: Mandinka
Mi 13.02. 19:30 CinemaxX 4 (E)
Fr 15.02. 21:30 CineStar 8 (E)
Sa 16.02. 12:30 Kino Arsenal 1 (E)

Der Vater von Fatu kommt zu ihrer Heirat aus Portugal in sein Heimatland Guinea-Bissau zurück. Die junge Frau unterrichtet an der Universität, ihr zukünftiger Mann ist ein bekannter Musiker. Die Hochzeit soll in Tabatô stattfinden, einem Dorf, in dem alle Musik machen. Auf dem Weg dorthin zeigt sich, dass der Vater durch seine Jahrzehnte zurückliegenden Erlebnisse als Soldat im Kolonialkrieg schwer traumatisiert ist.
Eine postkoloniale Erzählung in Schwarzweiß und Rot. Der visuell faszinierende Film integriert viele dokumentarische Elemente in seine Geschichte. Da ist der Hinweis auf die historischen Errungenschaften und kulturellen Traditionen der westafrikanischen Mandinka. Da ist die Beschäftigung mit dem Ort Tabatô und real existierenden Musikern des Landes. Und die Bilder von Kino, Friedhof, Hafen und Sumpflandschaft. Der alte Mann trägt in seinem Koffer Reliquien des Krieges mit sich herum. Die jungen Leute haben die häufigen Putsche satt. Beides prägt die Gegenwart des Landes. Wenn der Vater schließlich mit seinen Dämonen kämpft und die Musiker des Dorfes mit ihren Balafonen dagegen anspielen, dann ist das eine Schlacht um Krieg oder Frieden, Vergangenheit oder Zukunft.

Black-Berlinale-Al-khoroug-lel-nahar-Coming-Forth-by-Day-2013-S

Al-khoroug lel-nahar (Coming Forth by Day)

R: Hala Lotfy
Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate 2012
Arabisch
Fr 08.02. 19:30 CinemaxX 4 (E)
Sa 09.02. 11:00 CineStar 8 (E)
Mo 11.02. 20:00 Colosseum 1 (E)
Sa 16.02. 22:00 CineStar 8 (E)

Ein Tag im Leben von Soad, die mit Mutter und bettlägerigem Vater am Rande Kairos lebt. Während hinter halb geschlossenen Läden helles Sonnenlicht und die Geräusche der Stadt zu vernehmen sind, verströmt im Inneren der Wohnung alles den Geruch von Alter, Krankheit, Stagnation. Die Mutter arbeitet nachts in einer Klinik und ist tagsüber ein Schatten ihrer selbst. Auch Soad ist nicht mehr jung. Ihre Aufgabe, den kranken Vater zu pflegen, hat sie schicksalsergeben akzeptiert und das eigene Leben hintangestellt. Geduldig folgt die Kamera ihren routinierten Handgriffen und Verrichtungen und fängt dabei sowohl ihre Frustration als auch Momente großer Zärtlichkeit ein.
Hala Lotfys beeindruckendes Debüt richtet den Blick auf das Verhältnis von Licht und Schatten, Innen und Außen, Leben und Tod. Coming Forth by Day ist der Titel des Totenbuchs der alten Ägypter, zu Deutsch: ins Licht hinaustreten. Soads Sehnsucht ist spürbar nach draußen gerichtet. Doch als sie am Abend die Wohnung verlässt und einsam durch das nächtliche Kairo treibt, wird deutlich, wie weit sie sich schon von ihren Bedürfnissen entfernt hat. Indes beginnt am Ende der Nacht ein neuer Tag, der womöglich Veränderung bringt.

 

Black-Berlinale-Born-this-way-2013-S

Born This Way

Wie überall auf der Welt flüchten sich auch in Kamerun Schwule und Lesben in den Schutz der Stadt. Zwei junge schwule Männer schwärmen für Rihanna und Lady Gaga, die mit ihrem Hit „Born this way“ zur Schwulenikone wurde. Doch von der Toleranz, von der Lady Gaga singt, können die beiden nur träumen: In ihrer Heimat, in der gleichgeschlechtlicher Sex mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft wird, ist ein Outing vor der Familie nahezu unmöglich. Von diesen Unmöglichkeiten, aber auch den Möglichkeiten berichtet der Film. Die unaufdringliche Nähe der Filmemacher zu ihren Protagonisten ermöglichte Interviews, in denen die Befragten von ihrem Wunsch nach Liebe erzählen, die sie aber nicht leben können. Die Anwältin und Menschenrechtlerin Alice Nkom kämpft für die Rechte von Schwulen und Lesben. Mit ihr werden leise Hoffnungen und kleine Nischen erkennbar, in denen die Ahnung von einem Leben aufscheint, das nicht auf Selbstverleugnung aufgebaut ist. Nach Call me Kuchu (Teddy 2012), der die Situation von Homosexuellen in Uganda dokumentierte, verdeutlicht Born This Way, wie lange der weltweite Kampf um Toleranz und Gleichberechtigung dauern wird.
R: Shaun Kadlec, Deb Tullmann,
USA 2013
Französisch, Englisch
Sa 09.02. 20:00 CineStar 7 (E)
So 10.02. 14:30 CineStar 7 (E)
Mi 13.02. 17:30 Cubix 7 (E)

 

Black-Berlinale-Burn-it-up-Djassa-2013-S

Burn it up Djassa

Auf den Straßen von Wassakara, einem Armenviertel in Abidjan, Elfenbeinküste, schlägt sich Tony als Zigarettenhändler durch und hofft beim Glücksspiel auf eine bessere Zukunft. Seine Schwester Ange, mit der er zusammenlebt, ist mit ihrer Friseurausbildung ebenso wenig glücklich und prostituiert sich hinter Tonys Rücken. Ein gut bezahlter Job bei der Polizei erlaubt es ihrem älteren Bruder Mike, den beiden gelegentlich auszuhelfen, aber Misstrauen, Lügen und das Bedürfnis nach Unabhängigkeit machen einen gemeinsamen Weg der Geschwister unmöglich. Während Mike nach einer geregelten Arbeit für seinen Bruder sucht, wird Tony bei einem eskalierenden Streit um ein gestohlenes Handy zum Gesetzesbrecher.
Wenige Monate vor dem erneuten Ausbruch des Bürgerkriegs in der Elfenbeinküste schlossen sich Schauspieler, Autoren, Filmschaffende und Techniker aus Wassakara zusammen, um dem Kino ihre Welt zu öffnen: ein Junge, der im Jugendjargon Nouchi erzählt, Musik, Street Dance und Slam Poetry vermitteln in atmosphärisch dichten Bildern das Lebensgefühl des Viertels.
R: Lonesome Solo
Côte d’Ivoire, Frankreich 2012
Französisch, andere
Fr 08.02. 17:45 CineStar 3 (E)
Sa 09.02. 20:15 Cubix 7 (E)
Sa 09.02. 20:15 Cubix 8 (E)
Fr 15.02. 21:30 CinemaxX 7 (E)
Sa 16.02. 22:45 CineStar 3 (E)
So 17.02. 20:15 CineStar 3 (E)

 

Black-Berlinale-Elelwani-2013-S

 

Elelwani

Es beginnt mit einer Autofahrt, die sich für Elelwani und Vele anfühlt wie der Aufbruch in die Sommerfrische des Lebens. Elelwani hat gerade ihr Studium abgeschlossen, ist verliebt in Vele, der neben ihr sitzt. Sie fahren durch die immer grüner werdende Landschaft in Elelwanis Heimatdorf, wo sie ihren Eltern ihre Pläne von ihrer Heirat und Zukunft erzählen wollen. Sie werden mit einem dramatischen Tanz empfangen – zu Ehren der ersten Frau aus dem Dorf, die es zu akademischen Würden gebracht hat. So vermutet Elelwani.
Fälschlicherweise, denn wenig später offenbaren ihr die Eltern, dass sie dem Stammeskönig versprochen ist. Der Tanz war der Auftakt zu Feierlichkeiten der geplanten Hochzeit. Die junge Frau rebelliert, wird jedoch mit dem Schicksal der jüngeren Schwester erpresst und willigt schließlich ein.
R: Ntshavheni Wa Luruli
Südafrika 2012
Tshivenda
So 10.02. 21:30 CinemaxX 4 (E)
Mo 11.02. 14:00 Delphi Filmpalast (E)
Di 12.02. 16:30 CineStar 8 (E)
Fr 15.02. 17:30 Kino Arsenal 1 (E)

 

Fynbos Meryl, eine verheiratete weiße Frau wirft in einer südafrikanischen Township ihre offizielle Identität in den Mülleimer – und gibt damit das erste große Rätsel dieses Films auf. Ihr Mann Richard ist Immobilienhändler, auf der verzweifelten Suche nach Käufern für ein Traumhaus. Die Fynbos-Villa fügt sich gläsern und transparent in die Hügel des Westkap, mit seiner für das menschliche Auge kaum fassbaren Schönheit. Das Haus steht zwischen Himmel und Erde, fast wie der blinde Fleck der Wahrnehmung auf der Netzhaut, und übernimmt genau diese Funktion als Schauplatz des Dramas. Hier treffen sich Meryl und Richard mit dem interessierten Käuferpaar, und die beiden hippiehaften Zwischennutzer sind auch noch mit von der Partie. Als Meryl kurze Zeit später verschwindet und eine schwarze Polizistin in die Suche eingeschaltet wird, nehmen die zunächst scheinbar voraussehbaren Ereignisse eine merkwürdige Wendung. Der "blinde Fleck" weitet sich aus und öffnet die immer rätselhafter werdende Geschichte für Deutungen, die sich von innen und außen in das Geschehen drängen.  R: Harry Patramanis Südafrika, Griechenland 2012 Englisch Fr 08.02. 22:00 CineStar 8 Sa 09.02. 20:00 Cubix 9 Mo 11.02. 17:30 Kino Arsenal 1 Sa 16.02. 19:15 CineStar 8

Fynbos

R: Harry Patramanis
Südafrika, Griechenland 2012
Englisch
Fr 08.02. 22:00 CineStar 8
Sa 09.02. 20:00 Cubix 9
Mo 11.02. 17:30 Kino Arsenal 1
Sa 16.02. 19:15 CineStar 8

 

Fynbos

Meryl, eine verheiratete weiße Frau wirft in einer südafrikanischen Township ihre offizielle Identität in den Mülleimer – und gibt damit das erste große Rätsel dieses Films auf. Ihr Mann Richard ist Immobilienhändler, auf der verzweifelten Suche nach Käufern für ein Traumhaus. Die Fynbos-Villa fügt sich gläsern und transparent in die Hügel des Westkap, mit seiner für das menschliche Auge kaum fassbaren Schönheit. Das Haus steht zwischen Himmel und Erde, fast wie der blinde Fleck der Wahrnehmung auf der Netzhaut, und übernimmt genau diese Funktion als Schauplatz des Dramas. Hier treffen sich Meryl und Richard mit dem interessierten Käuferpaar, und die beiden hippiehaften Zwischennutzer sind auch noch mit von der Partie. Als Meryl kurze Zeit später verschwindet und eine schwarze Polizistin in die Suche eingeschaltet wird, nehmen die zunächst scheinbar voraussehbaren Ereignisse eine merkwürdige Wendung. Der „blinde Fleck“ weitet sich aus und öffnet die immer rätselhafter werdende Geschichte für Deutungen, die sich von innen und außen in das Geschehen drängen.
R: Harry Patramanis
Südafrika, Griechenland 2012
Englisch
Fr 08.02. 22:00 CineStar 8
Sa 09.02. 20:00 Cubix 9
Mo 11.02. 17:30 Kino Arsenal 1
Sa 16.02. 19:15 CineStar 8

 

Layla Fourie Layla ist eine alleinerziehende Mutter, die in Johannesburg mit ihrem Sohn von Gelegenheitsjobs lebt. Sie lässt sich zur Polygraphistin ausbilden und erkämpft sich einen Job in einer Sicherheitsfirma, die auf Lügendetektoren spezialisiert ist. Auf dem Weg zum neuen Arbeitsplatz wird sie in einen Unfall verwickelt, der ihr Leben radikal verändert. Layla verstrickt sich in einem Netz aus Lügen und Täuschungen. Die Wahrheit könnte die Trennung von Mutter und Sohn bedeuten.  Mit ihrem dritten Spielfilm kehrt die seit langem in Berlin lebende Regisseurin Pia Marais nach Südafrika zurück, an den Ort ihrer Kindheit, um einen klassischen Thriller zu drehen. Dabei nutzt sie das Genre, um sich in einem Land umzuschauen, in dem noch immer Spuren der Apartheid zu finden sind. So verstärkt der südafrikanische Alltag die Spannung des zusammen mit Horst Markgraf verfassten Skripts. Ganz beiläufig entwickelt sich Layla Fourie auch zu einer Politstory, die dem Zuschauer die Paranoia und das Misstrauen in einer Gesellschaft vorführt, in der Rassenkonflikte weiter bestehen.  R: Pia Marais Deutschland, Südafrika, Frankreich, Niederlande 2013 Englisch Mo 11.02. 22:00 Berlinale Palast (D) Di 12.02. 15:00 Friedrichstadt-Palast (D) Di 12.02. 20:30 Haus der Berliner Festspiele (D) Fr 15.02. 21:30 Neues Off (D)  Tickets auch direkt an der Kasse des (jeweiligen) Kiez-Kinos erhältlich

Layla Fourie

R: Pia Marais
Deutschland, Südafrika, Frankreich, Niederlande 2013
Englisch
Mo 11.02. 22:00 Berlinale Palast (D)
Di 12.02. 15:00 Friedrichstadt-Palast (D)
Di 12.02. 20:30 Haus der Berliner Festspiele (D)
Fr 15.02. 21:30 Neues Off (D) Tickets auch direkt an der Kasse des (jeweiligen) Kiez-Kinos erhältlich

 

Layla Fourie

Layla ist eine alleinerziehende Mutter, die in Johannesburg mit ihrem Sohn von Gelegenheitsjobs lebt. Sie lässt sich zur Polygraphistin ausbilden und erkämpft sich einen Job in einer Sicherheitsfirma, die auf Lügendetektoren spezialisiert ist. Auf dem Weg zum neuen Arbeitsplatz wird sie in einen Unfall verwickelt, der ihr Leben radikal verändert. Layla verstrickt sich in einem Netz aus Lügen und Täuschungen. Die Wahrheit könnte die Trennung von Mutter und Sohn bedeuten.
Mit ihrem dritten Spielfilm kehrt die seit langem in Berlin lebende Regisseurin Pia Marais nach Südafrika zurück, an den Ort ihrer Kindheit, um einen klassischen Thriller zu drehen. Dabei nutzt sie das Genre, um sich in einem Land umzuschauen, in dem noch immer Spuren der Apartheid zu finden sind. So verstärkt der südafrikanische Alltag die Spannung des zusammen mit Horst Markgraf verfassten Skripts. Ganz beiläufig entwickelt sich Layla Fourie auch zu einer Politstory, die dem Zuschauer die Paranoia und das Misstrauen in einer Gesellschaft vorführt, in der Rassenkonflikte weiter bestehen.
R: Pia Marais
Deutschland, Südafrika, Frankreich, Niederlande 2013
Englisch
Mo 11.02. 22:00 Berlinale Palast (D)
Di 12.02. 15:00 Friedrichstadt-Palast (D)
Di 12.02. 20:30 Haus der Berliner Festspiele (D)
Fr 15.02. 21:30 Neues Off (D)  Tickets auch direkt an der Kasse des (jeweiligen) Kiez-Kinos erhältlich

 

Tough Bond  Viele von ihnen kommen aus Dörfern, in denen der Regen ausbleibt und junge Menschen keine Zukunft mehr haben. Die Straßenkinder lungern in den Städten herum, schlagen sich mit der Suche nach Abfällen durch, die sie noch für ein paar Cent verkaufen können. Notfalls essen sie Reste, die sie mit gierigen Fingern aus dem Müll klauben. Manchmal haben sie auch ihren Spaß, tanzen, albern herum, vergnügen sich in der Disco. Eine kleine Plastikflasche ist immer dabei, hängt an ihrer Nase. Der Inhalt: Tough Bond, ein Klebstoff, allgegenwärtig in vielen Ländern Afrikas. Damit lässt sich das Elend ertragen. Wenn man high ist, spürt man keinen Hunger, keine Kälte, keinen Schmerz. Schonungslos zeigt der Dokumentarfilm das Leben einer verlorenen Jugend in Kenia. Ganz dicht, aber respektvoll gehen die Regisseure an ihre Protagonisten heran, die sie beispielhaft für das Schicksal vieler Afrikaner zeigen. Etliche davon sind noch Kinder, um die sich niemand kümmert. Früher war das einmal anders, als noch traditionelle Gemeinschaften wie die Nachbarschaft oder das Dorf Verantwortung trugen. Heute ist jeder auf sich allein gestellt. Die Politik leugnet das Problem. Es bleibt wenig Raum für Hoffnung. R: Austin Peck, Anneliese Vandenberg USA 2012 Suaheli, Englisch Mi 13.02. 17:30 Haus der Kulturen der Welt Kino 1 (E) Fr 15.02. 11:30 CinemaxX 3 (E) Sa 16.02. 15:30 Cubix 8 (E)

Tough Bond

R: Austin Peck, Anneliese Vandenberg
USA 2012
Suaheli, Englisch
Mi 13.02. 17:30 Haus der Kulturen der Welt Kino 1 (E)
Fr 15.02. 11:30 CinemaxX 3 (E)
Sa 16.02. 15:30 Cubix 8 (E)

Tough Bond

Viele von ihnen kommen aus Dörfern, in denen der Regen ausbleibt und junge Menschen keine Zukunft mehr haben. Die Straßenkinder lungern in den Städten herum, schlagen sich mit der Suche nach Abfällen durch, die sie noch für ein paar Cent verkaufen können. Notfalls essen sie Reste, die sie mit gierigen Fingern aus dem Müll klauben. Manchmal haben sie auch ihren Spaß, tanzen, albern herum, vergnügen sich in der Disco. Eine kleine Plastikflasche ist immer dabei, hängt an ihrer Nase. Der Inhalt: Tough Bond, ein Klebstoff, allgegenwärtig in vielen Ländern Afrikas. Damit lässt sich das Elend ertragen. Wenn man high ist, spürt man keinen Hunger, keine Kälte, keinen Schmerz. Schonungslos zeigt der Dokumentarfilm das Leben einer verlorenen Jugend in Kenia. Ganz dicht, aber respektvoll gehen die Regisseure an ihre Protagonisten heran, die sie beispielhaft für das Schicksal vieler Afrikaner zeigen. Etliche davon sind noch Kinder, um die sich niemand kümmert. Früher war das einmal anders, als noch traditionelle Gemeinschaften wie die Nachbarschaft oder das Dorf Verantwortung trugen. Heute ist jeder auf sich allein gestellt. Die Politik leugnet das Problem. Es bleibt wenig Raum für Hoffnung.

R: Austin Peck, Anneliese Vandenberg
USA 2012
Suaheli, Englisch
Mi 13.02. 17:30 Haus der Kulturen der Welt Kino 1 (E)
Fr 15.02. 11:30 CinemaxX 3 (E)
Sa 16.02. 15:30 Cubix 8 (E)

About Ndugu "When you got married, where did you go to? Did you go to the moon?" Schwarzafrika. Ndugu tanzt gerade mit seinen Freunden, als er zum Direktor gerufen wird, der ihm den Brief seines Pflegevaters aus Amerika vorliest. Der Brief ist auf englisch. Ndugu hört sehr konzentriert zu. Sein Pflegevater war 42 Jahre mit seiner Frau verheiratet. Jetzt ist sie plötzlich an einer Hirnblutung verstorben, und der Vater ist alleine und sehr traurig. Er hat ein Bild von sich geschickt. Ndugu nimmt das Bild und lässt die Worte nachhallen. Dann weiß Ndugu, was er zu tun hat. Er liebt seinen Vater, und wenn sein Vater unglücklich ist, dann will er ihn glücklich machen. Ndugu begibt sich auf die Suche nach einer Frau für seinen Vater. Es ist nicht ganz einfach, weil die Frauen des Dorfes anderes zu tun haben und die Notwendigkeit nicht einsehen. Aber so schnell gibt Ndugu nicht auf.  R: David Muñoz Spanien 2013 Kikamba, Englisch Teil von Berlinale Shorts III Sa 09.02. 16:00 CinemaxX 5 (E) Mi 13.02. 16:00 CinemaxX 5 (E) Do 14.02. 17:45 Colosseum 1 (E) Fr 15.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)

About Ndugu

R: David Muñoz
Spanien 2013
Kikamba, Englisch
Teil von Berlinale Shorts III
Sa 09.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)
Mi 13.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)
Do 14.02. 17:45 Colosseum 1 (E)
Fr 15.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)

About Ndugu

„When you got married, where did you go to? Did you go to the moon?“
Schwarzafrika. Ndugu tanzt gerade mit seinen Freunden, als er zum Direktor gerufen wird, der ihm den Brief seines Pflegevaters aus Amerika vorliest. Der Brief ist auf englisch. Ndugu hört sehr konzentriert zu. Sein Pflegevater war 42 Jahre mit seiner Frau verheiratet. Jetzt ist sie plötzlich an einer Hirnblutung verstorben, und der Vater ist alleine und sehr traurig. Er hat ein Bild von sich geschickt. Ndugu nimmt das Bild und lässt die Worte nachhallen. Dann weiß Ndugu, was er zu tun hat. Er liebt seinen Vater, und wenn sein Vater unglücklich ist, dann will er ihn glücklich machen. Ndugu begibt sich auf die Suche nach einer Frau für seinen Vater. Es ist nicht ganz einfach, weil die Frauen des Dorfes anderes zu tun haben und die Notwendigkeit nicht einsehen. Aber so schnell gibt Ndugu nicht auf.
R: David Muñoz
Spanien 2013
Kikamba, Englisch
Teil von Berlinale Shorts III
Sa 09.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)
Mi 13.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)
Do 14.02. 17:45 Colosseum 1 (E)
Fr 15.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)

Tabatô Mutar, der im Kolonialkrieg gekämpft hat, kehrt heim nach Tabatô, ein kleines Dorf in Afrika, in dem bis heute alle Einwohner Musiker sind. Er verlässt den Flughafen und geht über den Vorplatz Richtung Dorf, fein gekleidet und seinen Rollkoffer hinter sich herziehend. Da fällt ein Schuss, und er sinkt zu Boden. Warum ist Mutar zu Tode erschrocken? Was trägt er in seinem Koffer? Seine Tochter Fatu ist neugierig. Auch die weisen Frauen können sie nicht davon abhalten, den Koffer zu öffnen. Erschrecken weicht Erstaunen. Die Trommler trommeln weiter.  R: João Viana Portugal 2013 Mandinka Teil von Berlinale Shorts IV Fr 08.02. 22:00 CinemaxX 3 (E) Di 12.02. 22:00 CinemaxX 3 (E) Mi 13.02. 17:45 Colosseum 1 (E) Fr 15.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)

Tabatô

R: João Viana
Portugal 2013
Mandinka
Teil von Berlinale Shorts IV
Fr 08.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)
Di 12.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)
Mi 13.02. 17:45 Colosseum 1 (E)
Fr 15.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)

 

 

Tabatô

Mutar, der im Kolonialkrieg gekämpft hat, kehrt heim nach Tabatô, ein kleines Dorf in Afrika, in dem bis heute alle Einwohner Musiker sind. Er verlässt den Flughafen und geht über den Vorplatz Richtung Dorf, fein gekleidet und seinen Rollkoffer hinter sich herziehend. Da fällt ein Schuss, und er sinkt zu Boden. Warum ist Mutar zu Tode erschrocken? Was trägt er in seinem Koffer? Seine Tochter Fatu ist neugierig. Auch die weisen Frauen können sie nicht davon abhalten, den Koffer zu öffnen. Erschrecken weicht Erstaunen. Die Trommler trommeln weiter.
R: João Viana
Portugal 2013
Mandinka
Teil von Berlinale Shorts IV
Fr 08.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)
Di 12.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)
Mi 13.02. 17:45 Colosseum 1 (E)
Fr 15.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)

 

Kwaku Ananse Kwaku Ananse ist die westafrikanische Fabel von dem Spinnenmännchen, das über Jahre die Weisheit der Welt in einem hölzernen Gefäß gesammelt hat. Als es das Gefäß sicher auf einem Baum verstecken will, findet es keinen Weg, es in die Äste hinauf zu schaffen. Es ist sein kleiner Sohn Ntikuma, der ihm die Lösung zeigt, worüber der Vater so verdrossen ist, dass er das Gefäß voller Wut auf den Boden schmeißt. Es zerbirst in tausend Teile und die gesammelte Weisheit entweicht. Alle stürmen herbei, um sich zu nehmen, was sie kriegen können. Zur Beerdigung ihres Vaters Kwaku Ananse reist Nyan Koronhwea in dessen Heimat Ghana. Beide haben seit Jahren nicht mehr miteinander gesprochen. Doch sie steht dem Doppelleben ihres Vaters mit einer Familie in Ghana und einer Familie in den Vereinigten Staaten nicht nur ablehnend gegenüber. Tief berührt von der Beerdigung, will sie in der spirituellen Welt nach Kwaku Ananse suchen. Sie nimmt ihre gemischten Gefühle mit in den Wald, wo sie eine letzte Wahrheit über zwischenmenschliche Beziehungen erfährt.  R: Akosua Adoma Owusu Mexiko, USA, Ghana 2013 Twi, Englisch Teil von Berlinale Shorts V Sa 09.02. 22:00 CinemaxX 3 (E) Di 12.02. 16:00 CinemaxX 5 (E) Do 14.02. 22:00 CinemaxX 3 (E) Sa 16.02. 17:45 Colosseum 1 (E)

Kwaku Ananse

R: Akosua Adoma Owusu
Mexiko, USA, Ghana 2013
Twi, Englisch
Teil von Berlinale Shorts V
Sa 09.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)
Di 12.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)
Do 14.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)
Sa 16.02. 17:45 Colosseum 1 (E)

Kwaku Ananse

Kwaku Ananse ist die westafrikanische Fabel von dem Spinnenmännchen, das über Jahre die Weisheit der Welt in einem hölzernen Gefäß gesammelt hat. Als es das Gefäß sicher auf einem Baum verstecken will, findet es keinen Weg, es in die Äste hinauf zu schaffen. Es ist sein kleiner Sohn Ntikuma, der ihm die Lösung zeigt, worüber der Vater so verdrossen ist, dass er das Gefäß voller Wut auf den Boden schmeißt. Es zerbirst in tausend Teile und die gesammelte Weisheit entweicht. Alle stürmen herbei, um sich zu nehmen, was sie kriegen können.
Zur Beerdigung ihres Vaters Kwaku Ananse reist Nyan Koronhwea in dessen Heimat Ghana. Beide haben seit Jahren nicht mehr miteinander gesprochen. Doch sie steht dem Doppelleben ihres Vaters mit einer Familie in Ghana und einer Familie in den Vereinigten Staaten nicht nur ablehnend gegenüber. Tief berührt von der Beerdigung, will sie in der spirituellen Welt nach Kwaku Ananse suchen. Sie nimmt ihre gemischten Gefühle mit in den Wald, wo sie eine letzte Wahrheit über zwischenmenschliche Beziehungen erfährt.
R: Akosua Adoma Owusu
Mexiko, USA, Ghana 2013
Twi, Englisch
Teil von Berlinale Shorts V
Sa 09.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)
Di 12.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)
Do 14.02. 22:00 CinemaxX 3 (E)
Sa 16.02. 17:45 Colosseum 1 (E)

 

 

Screening Shorts – Selected Competition Films from Berlinale Shorts and Generation followed by a talk with Chema García Ibarra, Jean-Bernard Marlin, Rachel Mayeri, Akosua Adoma Owusu, Jenni Toivoniemi (in English)
Mi 13.02. 14:00 HAU Hebbel am Ufer (HAU1) (E)

 

Records from the Excited State – Chapter 3 Drei Szenen in verschiedenen Landschaften: eine Salzwüste, ein Strand und ein zukünftiges Kernkraftwerk. Sowohl die Orte als auch die Protagonisten sind bloße Komparserie am Rande eines Ereignisses. "Spannung" als Begriff und als Erfahrung. R: Malak Helmy Ägypten 2012 Ohne Sprache Forum Expanded Mix Sa 16.02. 16:00 CinemaxX 5 (E) Teil von Programm 10 Mi 13.02. 15:30 Kino Arsenal 1 (E) Drei Szenen in verschiedenen Landschaften: eine Salzwüste, ein Strand und ein zukünftiges Kernkraftwerk. (6 min)

Records from the Excited State – Chapter 3

R: Malak Helmy
Ägypten 2012
Ohne Sprache
Forum Expanded Mix
Sa 16.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)
Teil von Programm 10
Mi 13.02. 15:30 Kino Arsenal 1 (E)
Drei Szenen in verschiedenen Landschaften: eine Salzwüste, ein Strand und ein zukünftiges Kernkraftwerk. (6 min)

Records from the Excited State – Chapter 3

Drei Szenen in verschiedenen Landschaften: eine Salzwüste, ein Strand und ein zukünftiges Kernkraftwerk. Sowohl die Orte als auch die Protagonisten sind bloße Komparserie am Rande eines Ereignisses. „Spannung“ als Begriff und als Erfahrung.

R: Malak Helmy
Ägypten 2012
Ohne Sprache
Forum Expanded Mix
Sa 16.02. 16:00 CinemaxX 5 (E)

Teil von Programm 10
Mi 13.02. 15:30 Kino Arsenal 1 (E)
Drei Szenen in verschiedenen Landschaften: eine Salzwüste, ein Strand und ein zukünftiges Kernkraftwerk. (6 min)

 

 

Cuba Ausgehend vom Filmarchiv Guinea-Bissau beschreibt der Filmessay den Weg Amílcar Cabrals vom Agronom hin zu seiner Rolle als Führer des guineischen Widerstands und als Ermöglicher des von Kuba unterstützten militanten guineischen Filmschaffens  R: Filipa César Frankreich 2012 Portugiesisch Programm 6: Por Primera Vez – Cuba’s Cinematic Legacies So 10.02. 20:00 HAU Hebbel am Ufer (HAU2) (D, E, E, S) Mo 11.02. 21:15 Kino Arsenal 2 (D, E, E, S) Ausgehend vom Filmarchiv Guinea-Bissau beschreibt der Filmessay den Weg Amílcar Cabrals vom Agronom hin zu seiner Rolle als Führer des guineischen Widerstands und als Ermöglicher des von Kuba unterstützten militanten guineischen Filmschaffens. (10 min)

Cuba

R: Filipa César
Frankreich 2012
Portugiesisch
Programm 6: Por Primera Vez – Cuba’s Cinematic Legacies
So 10.02. 20:00 HAU Hebbel am Ufer (HAU2) (D, E, E, S)
Mo 11.02. 21:15 Kino Arsenal 2 (D, E, E, S)
Ausgehend vom Filmarchiv Guinea-Bissau beschreibt der Filmessay den Weg Amílcar Cabrals vom Agronom hin zu seiner Rolle als Führer des guineischen Widerstands und als Ermöglicher des von Kuba unterstützten militanten guineischen Filmschaffens. (10 min)

 

Set In The City: Depicting Urban Africa Contemporary life in Africa is greatly defined by the rapidly evolving urbanism. Emerging filmmakers present their latest work, in which megacities play a decisive role, ranging from Kenyan filmmaker Tosh Gitonga (NAIROBI HALF LIFE) to French-Ivorian filmmaker Philippe Lacôte, currently working on a project for the new short film series “African Metropolis”. They are joined by acclaimed architect David Adjaye, whose work is significantly influencing Africa’s urban landscape, to discuss how to integrate city images in a filmic language, treating the city as one of the story’s characters.  with David Adjaye, Tosh Gitonga, Philippe Lacôte Berlinale Talent Campus Panel, Englisch  So 10.02. 17:00 HAU Hebbel am Ufer (HAU3) / Top Floor Contemporary life in Africa is greatly defined by the rapidly evolving urbanism. Emerging filmmakers present their latest work, in which megacities play a decisive role, ranging from Kenyan filmmaker Tosh Gitonga (NAIROBI HALF LIFE) to French-Ivorian filmmaker Philippe Lacôte, currently working on a project for the new short film series “African Metropolis”. They are joined by acclaimed architect David Adjaye, whose work is significantly influencing Africa’s urban landscape, to discuss how to integrate city images in a filmic language, treating the city as one of the story’s characters.

Set In The City: Depicting Urban Africa

with David Adjaye, Tosh Gitonga, Philippe Lacôte Berlinale Talent Campus Panel, Englisch
So 10.02. 17:00 HAU Hebbel am Ufer (HAU3) / Top Floor

 

Set In The City: Depicting Urban Africa

Contemporary life in Africa is greatly defined by the rapidly evolving urbanism. Emerging filmmakers present their latest work, in which megacities play a decisive role, ranging from Kenyan filmmaker Tosh Gitonga (NAIROBI HALF LIFE) to French-Ivorian filmmaker Philippe Lacôte, currently working on a project for the new short film series “African Metropolis”. They are joined by acclaimed architect David Adjaye, whose work is significantly influencing Africa’s urban landscape, to discuss how to integrate city images in a filmic language, treating the city as one of the story’s characters.
with David Adjaye, Tosh Gitonga, Philippe Lacôte Berlinale Talent Campus Panel, Englisch
So 10.02. 17:00 HAU Hebbel am Ufer (HAU3) / Top Floor
Contemporary life in Africa is greatly defined by the rapidly evolving urbanism. Emerging filmmakers present their latest work, in which megacities play a decisive role, ranging from Kenyan filmmaker Tosh Gitonga (NAIROBI HALF LIFE) to French-Ivorian filmmaker Philippe Lacôte, currently working on a project for the new short film series “African Metropolis”. They are joined by acclaimed architect David Adjaye, whose work is significantly influencing Africa’s urban landscape, to discuss how to integrate city images in a filmic language, treating the city as one of the story’s characters.

 

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