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Rassismus und Sprache / Racism and Language – Colonial Traces / Afrika Deutschland
AFRO DEUTSCHE IM DEUTSCHEN STRASSENBILD

Das Bild zeigt May Ayim mit einem „MOeHRENKUSS“ vor der U-BahnStation „MOeHRENSTRASSE“. May setzte sich verstärkt für eine Sprache und Kulturräume frei von Rassismus ein. Im Jahre 1994 schrieb May Ayim, damals noch als May Ayim Opitz an die Berliner Senatsverwaltung für Schule Berufsbildung und Sport:   „Ich bin empört, wütend und schockiert, daß sich schwarze Menschen in Deutschland und Schwarze Deutsche Menschen offensichtlich weder auf der Straße noch im Kinderzimmer oder Kindergarten bewegen können, ohne offenem oder subtilem Rassismus ausgesetzt zu sein.

Wie laut müssen wir schreien, oder müssen erst mehr schwarze Menschen umgebracht werden? -, damit unser Dasein nicht mehr nur sporadisch wahrgenommen und allenfalls als Multi-Kulti-Erscheinung und kulinarische Bereicherung mißbraucht und gefeiert wird? Wann beginnt endlich ein ernsthaftes und permanentes Engagement für gleichberechtigtes und respektvolles Zusammenleben?

Als M. Küppers-Adebisi (aka Sun Leegba Love) sich am 24. August in der Berliner Passionskirche bei der Gedenkfeier mit einer Lesung als Teil der der Schwarzen Deutschen Community von May Ayim verabschiedete war der Schmerz und der Verlust von May als einer der spirituellen und inhaltlichen Wegbereiter der deutschen Bewegung bei allen Trauergästen und RednerInnen körperlich spürbar.  Schon da war Ihm klar dass mehr geschehen muss.
Von 2001 bis 2003 teilte sich cyberNomads dann mit BLITE – der Zeitschrift von Schwarzen Deutschen Jugendlichen die Redaktionsräume. Die Jugendzeitschrift BLITE publizierte damals den Artikel über koloniale Spuren Berlin:
„Auf der Spurensuche begegnen die Jugendlichen Zeugnissen aus der Historie und der Gegenwart, die nicht unbedingt aus den Schulgeschichtsbüchern zu erfahren sind. Mit der Weitergabe der Recherchen über Schwarze Kultur in Deutschland, die inzwischen eng mit der alltäglichen Kultur verbunden ist, leistet das Projekt „Blite“ einen Beitrag zum Antirassismus.“

Im Jahre 2004 wurde der May Ayim Award, – Der erste Schwarze Deutsche Internationale Literaturpreis unter Schirmherschaft der UNESCO von M. Kueppers-Adebisi für cyberNomads initiert und im Zusammenspiel mit dem Macht-der-Nacht-Team, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Haus der Kulturen der Welt und Linton Kwesi Johnson realisiert. Linton Kwesi Johnson als alter Freund von May Ayim war auf Anfrage von cyberNomads gerne bereit als Schirmherr und Sponsor zur Verfügung zu stehen. Der May Ayim Award als internationale Auschreibung vielfach in der Presse rezensiert, half immens den Bekanntheitsgrad von May in der allgemeinen Öffentlichkeit zu steigern. In der Community war Sie ohnehin eine schillernde Persönlichkeit.

Durch die Jahre hinweg gab es verschiedene Projekte die an der Abschaffung der kolonialen Spuren in der deutschen Öffentlichkeit gearbeitet haben. So wurde das Schimmelmann Denkmal in Hamburg nach massiver Intervention der Black Community und Unterstützern aus dem Weissen Mainstream abgeschafft. In Berlin dauerte es etwas länger bis auch hier die Erste Veränderung in der Öffentlichkeit passierte. Otto Friedrich von Gröben war Ausbeuter und Sklavenhändler im grossen Stil. Nun ist es soweit.
In Berlin wird das Gröbenufer in MAY-AYIM-UFER umbenannt. Viele, viele Spuren von deutschen Helden, die noch einem rassistichen oder diskriminierendem Menschenbild verhaftet sind müssen geändert werden. Neue Helden braucht das Land, damit seine Kinder neue Horizonte und Hoffnung finden.
Wahrscheinlich wird jeder Schwarze Berliner schon einmal U-Bahn gefahren sein und ist zusammengezuckt wenn der Name der Station MOeHRENSTRASSE ausgerufen wurde. An diesem Punkt muss Deutschland sich endlich entscheiden, ob es ausschliesslich von seinen Bürgern mit Migrationshintergrund die Integration einfordert, oder auch bereit ist ein kulturelles Klima zu schaffen in dem es Spass macht die deutsche Sprache zu sprechen. Weil Sie nicht länger wie ein rassistisches Messer den Mund zerschneidet. Wann wird die unsägliche MOeHRENSTRASSE endlich Geschichte sein?

M. Kueppers-Adebisi

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